Laura Report vom November 2007

 

Alexandra Januar 2003

 

6 Monate nach der GA-OP 

 

Alexandra & Anne Aigues Mortes (Camargue)

September 2004

Lebenslauf Aktueller Stand Mai 2004

10.12.2001 Logopädie begonnen

12.12.2001 Nadelepilation begonnen

14.01.2002 Erstgutachten erhalten

23.01.2002   Psychologische-Stellungnahme

28.03.2002 Vornamensänderung vollzogen

28.04.2002 Lebenslauf ergänzt

26.04.2002 Die Vornamensänderung ist jetzt rechtkräftig

24.04.2002 Erste Behandlung Laserepilation

10.05.2002  Geschlechtsangleichende Operation am 19.06.2002

Alexandra & Anne Januar 2003

Alexandra September 2004

 

Hallole,  schön, dass Du dich für meine Private Seite Interessierst.

 

Ich bin Alexandra mein Antrag auf Vornamensänderung gemäß § 1, des Transsexuellengesetz läuft seit Juni 2001.

 

News--News--News

 

Das Allerneueste meine Vornamensänderung ist vollzogen der Bescheid kam am 28.03.2002

Hurra endlich ist Alexandra gesetzlich anerkannt

Das Urteil zur Vornamensänderung wird zum 12.04,2002 rechtskräftig.

Geschlechtsangleichende Operation am 19.06.2002 in Frankfurt Markus-Krankenhaus

Stimmangleichende Operation am 18.11.2002 in Stuttgart Katharinenhospital

Abteilung für Stimm und Sprachstörungen

Leiter Dr. med. E. Miethe

 

Vorher und nachher

 

Alexandra Januar 2004

Alexa ganz entspannt im Urlaub September 2004

Alexandra September 2004

 

02.07.2002 Nach sehr gut verlaufender Op bin ich wieder zu Hause

http://www.beepworld.de/members10/alex_home/op-bericht.htm

 

Alexandra Januar 2003

 

Geboren wurde ich in Februar 1959 in Ludwigsburg

Sehenswertes in Ludwigsburg

 

Ich lebe jetzt in MERZIG  im Saarland,

Kreisstadt Merzig im Saarland

 

Alexandra Januar 2003

Nach erfolgter Geschlechtsangleichender Operation geht es mir sehr gut

 

Transsexualität,

eine Herausforderung für mich

und wie ich versuche, damit zu leben

 

Eine gesicherte medizinische Diagnose der Transsexualität gibt es ja nicht.

Deshalb greift man hier zur Differentialdiagnostik.

Für die Diagnose der Transidentität müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

-          eine tief greifende und dauerhafte gegengeschlechtliche Identifikation;

-          ein anhaltendes Unbehagen hinsichtlich der biologischen Geschlechtszuweisung bzw. ein Gefühl der Inadäquatheit in der entsprechenden Geschlechtsrolle;

-          ein klinisch relevanter Leidensdruck und/oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionen.

 

Ich als direkt Bertoffene bin da schon immer mit den gängigen Geschlechtsrollen Erwartungen auf Kriegsfuss.

War schon immer auf der Suche nach den richtigen Gefühlen.

Nach einem richtigen Verhalten in jeder Gesellschaftssituation, es ist einfach schlimm,

eine solche Diskrepanz zwischen meiner äußeren Optik und meinem Körpergefühl jedes

mal wieder erleben zu müssen.

Dies führte oft in Verwicklungen die einfach nicht zu umgehen waren.

Das Gefühl im falschen Körper zu sein und das Gefühl das da was nicht stimmt zwischen

Meinem Verhalten und der Reaktion meines Umfelds habe ich schon recht früh war genommen und es belastet mich mit zunehmendem Alter immer stärker.

 

Lebenslauf

1992
2001
2002
01/2004

09/2004

 

1962

Meine Familie, in der ich aufwuchs, bestand in meinem Alter von 3 Jahren aus meiner Mutter Lore 35 Jahre, meinem Vater Günther 36 Jahre, meiner älteren Schwester Leonore 12 Jahre, meiner jüngeren Schwester Romana ½ Jahr, und aus Andrea 4 Jahre, Petra 1 Jahr, Andrea und Petra sind Kinder der Schwester meiner Mutter, die bei uns in Pflege waren, da durch den Tod ihres Vaters meine Tante ganztägig Arbeiten musste.

Also ein Haushalt mit 7 Personen, 2 Erwachsene, 5 Kinder.

Ich als einziger Junge und „Stammhalter“ wurde da schon immer besonders beäugt und musste als so genannter Musterknabe herhalten.

Ganz zu meinem Unverständnis und Ärgernis.

In dieser Zeit wuchs ich zuhause im Kreise „meiner 4 Schwestern“ recht integriert auf mit den Gefühl, wir 5 Kinder sind alle gleich. Beim spielen keine Trennung zwischen Junge und Mädchen. Es wurde wie selbstverständlich mit Puppen, Puppenhaus, schminken, malen, Lego, singen, Brettspiele, gespielt. Wir 5 waren ein Herz und eine Seele.

Ein Verhältnis das für mich ganz normal war.

In diesem Jahr erfolgte auch der Umzug nach Steinheim/ Murr da die Wohnverhältnisse sehr begrenzt waren und in Ludwigsburg der Wohnraum zu teuer war.

Steinheim an der Murr

Steinheim an der Murr

 

1963

Im Alter von 4 Jahren begann dann die Sache mit dem Kindergarten, wie Ich mich erinnern kann am Anfang mit einer tiefen Ablehnung, denn die Trennung von zuhause war für mich am Anfang schon schlimm.

Dann noch die Trennung von Jungen und Mädchen war für mich noch schlimmer.

Denn ich wurde mit den Jungen zum Spielen eingeteilt. Ich habe dies nicht verstanden. Ich hatte Probleme mich in der Gruppe Zu Recht zu finden.

 

1964

Dagegen waren die Wochenenden für uns Kinder immertoll wir verstanden uns sehr gut und ich konnte mich bei den 4 Mädchen so richtig wohlfühlen , einfach gleich bei gleiche. Ich glaube, Kinder unterscheiden in der Geschlechterrolle nicht.

Einfach eine Wohltat für mich. Spielten wir Ballet mit echten Schuhen das war toll, Ich war da die Ballerina einfach toll diese Bewegungen.

Meine Gefühle wie Weinen, Lachen, Singen, wurden hier nicht unterdrückt.

Die Kindergartenzeit war hart, ging aber auch zu Ende ohne große Kontakt, und Freundschaften. Ich hätte gerne was mit den Mädchen unternommen, die aber akzeptierten ja keine Jungen.

 

1966

Die Einschulung mit 6 Jahren, begann mit einer Untersuchung

 

    Hauptschule mit Werkrealschule

 

Blankensteinschule

Schulstrasse 25
71711 Steinheim an der Murr

Schulleitung
Herr Erhard Korn
Telefon 0 71 44 / 80 09 11

Sekretariat
Frau Hannelore Nolkemper
Telefon 0 71 44 / 8 00 90
Telefax 0 71 44 / 80 09 2
0

 

 

Der Befund war:

der Junge hat Untergewicht und muss in die Erholung.

Also fing das ganze an mit einer 6 Wochen, Kur in Oberstdorf. Die Zeit in der Fremde mit Fremden war für mich grauenhaft. Die Trennung von zuhause habe ich nicht überwunden. Ich hatte schlicht Angst und wurde dort zum Bettnässer was wiederum zu Folge hatte, vor allen Kindern als Bettnässer hingestellt zu werden und bei jedem Vorfall dieser Art musste ich 1 Stunde kniend auf einem Holzhocker im Flur zubringen. Ich wollte auch von dort abhauen. Habe es aber nicht geschafft.

Nach den 6 Wochen war ich richtig gebrochen.

Wichtig war dort nur das Gewicht, Man wurde jeden Tag gewogen.Wieder daheim begann dann die Schulzeit. Während den 6 Wochen war die Familie umgezogen,

endlich hatte jedes Kind sein eigenes Zimmer

und einen Hund hatten wir dann auch. Mein bester Freund.

Meine Schwester Leonore bekam ihr Zimmer im Dachgeschoss, ich und meine Schwester Romana ein zusammenhängendes Zimmer im Obergeschoss..

 

1969                  

Das Zimmer meiner älteren Schwester eine waren Fundgrube, alles was ich als Junge nicht haben durfte war da vorhanden ein großer Spiegel, Lippenstifte, Nagelacke in allen Farben, Schuhe, Schals, ich hatte dabei sein wirkliches gutes Gefühl so allein alles auszuprobieren.

Und es war in den nächsten Jahren nicht das einigste Mal das ich das tat.

Nach außen für die anderen weiterhin der undefinierbare „Musterknabe“ und „Stammhalter“ gesteckt in Lederhosen und immer kontrolliert durch die Mutter der Junge soll schließlich nicht wie ein Mädchen aussehen.

Während der ganzen Schulzeit machte ich eigentlich die gleichen Erfahrungen wie zuvor im Kindergarten eine normale freundschaftliche Bindung war einfach nicht möglich. Fußball spielen mochte ich nicht, es blieb bei lockeren Beziehungen zu ein paar Freunden. Rollschuhfahren, Fahrradfahren waren die üblichen Nachmittagsbeschäftigungen.

Wem konnte ich schon von meinem waren Gefühl erzählen??

Niemand!!.

 

Weiterhin hatte ich solche Probleme mit dem Schulsport, ich konnte mich nicht vor den Jungen umziehen z.B. beim Schwimmen ich habe immer daheim meine Badehose schon vorher angezogen dann gab es nur ein Drama beim Wideranziehen am Ende der Sportstunde. Ich habe mich so oft es ging mich beim Sport krank gemeldet, das viel schon langsam auf.

Dieses ungeheure Schamgefühl beim Sport ich weis nicht woher das kam. Sport ist einfach nicht mein Ding, für Ballspiele einfach kein Interesse.

Beginnende Probleme mit der deutschen Rechtsschreibung, Vermutung der Lehrer „Legasthenie“ Rechtschreibschwäche, Sonderförderung in der3. und 4. Schulklasse. Sonstige schulischen Leistungen durchschnittlich.

Endlich konnte ich mir vom gesparten Taschengeld ein paar rote Pumps kaufen Größe 37 einfach ein tolles Laufgefühl, Schuhe mit 7cm Absatz.

Jetzt nur noch schnell ein paar Feinstrumpfhosen von der Schwester geholt und los geht’s aber so das es keiner mitkriegt. Da war immer die Sache mit dem Verstecken. Und eines Tages wieder bei so einer Exkursion mit vollen Styling wurde. Ich von meiner Mutter beobachtet, sie schrie:

 SO NICHT!!

Ich war wie vom Blitz getroffen und habe mich im Keller versteckt und bin erst 2 Stunden später wieder aufgetaucht, natürlich ohne Pumps, ohne Feinstrumpfhosen. Es gab keine weitere Reaktion über den Vorfall im Garten von meiner Mutter Gott sei dank.

Von nun an machte ich meine Exkursionen mit Pumps, Strümpfe, Kleider nur noch Nachts zwischen 2.00 Uhr und 4.00 Uhr. Da die Straßen in unserem Ort die ganze Nacht beleuchtet sind war das kein Problem zudem war’s auch viel ruhiger .

Dann immer das Problem mit dem Nagellack ein Ewiges an und ablackieren.

 

1970                 

Meine ältere Schwester zog aus, dadurch bekam ich das Zimmer unter dem Dachgeschoss .

Endlich eine eigene Bude weit ab vom Schuss, Türe zu und

„Alexandra“

war life da.

Handarbeiten wie Teppichknüpfen, Topflappenhäkeln machen mir sehr viel Spaß, sowie das Kochen klappt sehr gut, Ich bin gerne in der Küche bei Mutter gewesen und schaute ihr beim Kochen zu, experimentiere auch gerne mit neuen Rezepten, sogar ein kleiner Teil des Gemüsegartens war meiner, für Kresse, Kopfsalat, Kohlrabi.

Mein neues Hobby die Elektronik macht mir sehr viel Spaß, Löten, Radiobasteln, und die Reparaturen von div. Radios und Fernsehgeräten klappten mittlerweile sehr gut. Ich hatte mit 14 Jahren schon meinen eigenen Fernseher und ein tolles Kofferradio.

1971         

Beginnende Pubertät eine schlimme Zeit begann die Gefühle waren völlig Durcheinander, der Stimmbruch, der Bartwuchs, und alles in einer totalen schlechten Körperverfassung. Bis dato keine Kontakte mit dem weiblichen Geschlecht einfach kein Interesse vorhanden. Andere hatten eine Freundin und ich fand an dieser Sache einfach nichts.

Ich fand meinen Körper einfach abstoßend und jetzt auch noch der Stimmbruch und der Bartwuchs.

Ich habe mich einfach geschämt und mich hinter meinem Hobby versteckt.

Ich wollte doch nur eine ganz normale Frau sein. In meinem Kopf war das Heterobild wie zementiert.

Es war zum Verrückt werden.

Mein Ausweg war die selbst gewählte Einsamkeit.

Seit etwa 3 Jahren nahm ich regelmäßigen Klavierunterricht, da auch hier das ganze spiele auch eine Gefühlssache ist kam ich zwar mit der Mechanik klar, aber das wahre Gefühl zum Instrument blieb aus.

Die Negative Erfahrung die ich durch den Unterricht erlebte, wurde auch die Klavierlehrerin, eine sehr herrschsüchtige Dame, bei der es sehr aufs äußere Erscheinungsbild ankam, hervorgerufen.

Beispiel „ Hände“ sie schaute sich jedes Mal meine Hände und die Fingernägel an sagte viel zulange damit kann man nicht spielen und schnitt die Nägel eigenhändig ab.

Meine schönen Fingernägel einfach ätzend.

1972         

Schullandheim 14 Tage im Odenwald, wandern, wandern, immer noch keine Freundin, ich weis nicht habe einfach kein Beziehungsgefühl.

 

1974         

Schulabschluss im Sommer, was nun, was machen wir mit unserem Buben???

 

Orgel- und Harmoniumbau
Berufsschule

 

1974        

Ich habe im Orgelbau ein Praktikum gemacht es war nicht schlecht also fing ich im Herbst eine Lehre dort an und schloss mit der Gesellenprüfung nach 3 ½ Jahren ab.

Orgelbau

Die Probleme mit meiner Transidentität werden schlimmer, aber mit wem konnte ich über meine Probleme reden?

 

1979    

Einberufung zur Bundeswehr Fernmeldeeinheit in Kassel, Grundausbildung und Einsatz als Fernmelder 15 Monate Grundwehrdienst

 

Alexandra September 2004 nach 25 jahre vor dem Kaserneneingang

Meinem Geschick als Orgelbauer(in), habe ich’s zu verdanken das ich während der 15 Monate Dienstzeit 6 Monate freigestellt war um ein „ Dienstklavier“ zu restaurieren, ich hatte dort oft Sonderaufgaben um div. Dinge zu reparieren. Ich glaube nur so habe ich’s geschafft, dort in der absoluten Männerwelt nicht aufzufallen und zu Überleben.

Ich wurde sogar noch zum Ende meiner Dienstzeit zum Obergefreiten befördert.

Obergefreitin klingt besser

 

 

1980         

Erste Freundschaft und Kontakt zu einer Frau, ein Verhältnis das sehr stark von Freundschaft geprägt war. Ein gutes Schwesternverhältnis aber belastet durch meine Gespaltenheit.

Ich habe es nicht geschafft mit meinen Gefühlen offen umzugehen. So gab es immer Reibereien über div. Dinge.

Während dieser Zeit weiterhin die verdeckten Exkursionen , einfach ein Doppelleben mit zwei Gefühlen. Schon schlimm da die Spontaneität einfach auf der Strecke blieb. Einige Anläufe habe ich schon unternommen um mich vor meiner Freundin zu Outen diese wurden alle falsch verstanden.

Alexandra lebte weiter im „Stillen Kämmerlein“ und Alexander ging seiner Arbeit nach.

Durch mein Hobby, der Elektronik, habe ich mir die nötigen Grundfähigkeiten angeeignet die Aufnahmeprüfung in Stuttgart für den Elektrotechniker zu schaffen und fing im Herbst 1982 mit dem Vollstudium in Stuttgart an.

Electro-Berufschule_Dr.Teuber

 

1981         

Meine Freundschaft mit meiner ersten Freundin lief auch so weiter jeder war mit seinem Ziel beschäftigt, ich Elektrotechniker(in), sie machte, eine Ausbildung als Hauswirtschaftsleiterin.

 

1986         

Da jeder mit seiner Ausbildung fertig war wurde nach 6 jähriger Freundschaft und Liebe (wie es eben Gefühlsmäßig so ging) im Herbst 1986 geheiratet.

 

 

 

1987         

Nach vielem Auf und Ab ohne meine Offenheit erfolgte in Dezember

1988

die Trennung und ich zog aus in eine neue Wohnung in einen anderen Ort. Eigentlich eine Erleichterung für mich da mich der Druck auf meine Person schier umbrachte. Ein solches Doppelleben war einfach von mir nicht auszuhalten.

Ich war somit froh allein zu leben, einerseits aber die Einsamkeit ist schon hart.

Ich hatte schon 1985 bei Siemens eine liebe Kollegin kennengelernt, wir lagen schon auf derselben Wellenlänge aber auch sie hatte eine Beziehung und hat auch 1986 geheiratet. Durch die Arbeit und die Aufgabenstellung im Betrieb waren ich und sie ständig im Kontakt auch privat habe ich Sie mehrfach getroffen.

Es ist eine Enge Freundschaft zwischen mir und ihr entstanden, Dieselben Probleme hatten wir auch, ihre Ehe war nicht glücklich und meine war auch schon am zerbrechen.

Bei meiner Kollegin erfolgte die Trennung von ihrem Partner 1987 und auch Sie zog aus in eine andere Ortschaft. Nach meiner Trennung 1988 wurde

 

1990

das Verhältnis zu meiner Kollegin enger. Wir trafen uns jetzt regelmäßig, gingen öfters Essen, Shopping, einfach gesagt wir waren ineinander verliebt.

 

1991       

In diesem Jahr wurde meine erste Ehe geschieden. Auch die Ehe von meiner Kollegin wurde 1990 geschieden.

 

1992/2001

Nach zwei Jahren gemeinsamem Lebens und vielen Erlebnissen haben wir uns entschlossen 1992 im Februar zu heiraten.

Da ich nicht den gleiche Fehler machen wollte, wie bei der ersten Ehe habe ich mich mit meinen Neigungen und Gefühlen vor meiner zukünftige Frau geoutet.

Ich sprach über meine Neigungen und Gefühle, über Dinge wie das Tragen von Frauenkleider, Pumps, Nagellack, Lippenstift........ Über meine Neigungen diese Dinge anzuwenden, um Frau zu sein.

 

In dieser Zeit beschränkte sich mein „ Frau sein“ allein auf die eigenen vier Wände in unserer gemeinsamen Wohnung.

 

Ich genoss es so von meiner Frau als Frau akzeptiert zu werden, wie ich nun mal war.

 

Das war anfänglich eine sehr schöne Zeit mit dem einzigen Haken das auch dieses „ Frau sein „ sich eigentlich versteckt abspielte“, und ich immer trauriger wurde, wenn ich wieder in die Rolle des Manns zurückkehren musste.

In meinen ganzen Gefühlen bin ich Frau und musste seit Jahren diese„ Männerrolle“ spielen. 

Dieser Umstand machte mich daher immer unglücklicher. Ich wusste wie ich als Frau wirke und wollte einfach voll Frau sein in privater und öffentlicher Hinsicht.

 

1995

Durch das Internet das ich seit 1995 besuchte, ergaben sich Kontakte mit Betroffenen denen es auch so ging wie mir. Ich habe mich in den Lebensläufen von vielen Betroffenen wieder gesehen und von da an war mir klar ich bin

„Transsexuell“ TS-MzF.

Von nun an öffneten sich mir die verschlossenen Türen und ich erkannte mich selbst wieder. Es bestand ab dato ein Anliegen diese Erfahrung für mein weiteres Leben anzuwenden.

Nach vielen Überlegungen wie und wann.............Das ganze hat 5 Jahre gedauert, habe ich mich dann entschlossen im Sept. 2000 Hormone übers Internet zu bestellen.

 

2000

Ich hatte mich zuvor über div. Artikel informiert, welche Mittel genommen werden sollten und in welcher Dossierung.

Über die entstehenden und von mir gewünschten Nebenwirkungen war ich durch Berichte schon gut informiert. Also setzte sich meine erste Bestellung aus Androcur, Diane 35, und Estraderm Matrix 100 zusammen. Die Lieferung der Hormone kam 4 Wochen später im Okt. 2000 per Post bei mir an.

Ich begann sofort mit der planmäßigen Einnahme von 25 mg Androcur, 1Tablette Diane und einem Pflaster Estraderm  Von dieser Aktion wusste meine Frau nichts. Ich wollte es einfach im Alleingang versuchen, um mich zu prüfen, wie ich mit diesen Mitteln zu Recht kam 

So passierte im Okt.2000,im Nov. 2000,im Dez 2000 nicht sehr viel.

Ich wurde mit meinen Launen ausgeglichener und hatte schon im Dez.2000 ein recht gutes Körpergefühl

 

2001

Ab Jan. 2001 merkte ich das meine Brüste anfingen, sich zu entwickeln. Am Anfang schmerzte das gewaltig. Es war für mich aber die helle Freude zu sehen wie mein Busen immer größer wurde.

Ich musste mich schon beim Duschen und Ausziehen vorsichtig verhalten, da meine Frau ja noch nichts wusste, und der Busen schon im Febr.2001 sichtbar wurden. Ich zog nur noch sehr weite Hemden an um mit meinen Konturen nicht aufzufallen.

Aber einen Tages im März 2001 viel meiner Frau das mit meiner Brust auf und sie stellte mich zur Rede .

„Was Du hast einen Busen? Wie kommt das denn?“

 

Ich gab nach bohrenden Fragen endlich zu „ Du, ich nehme Hormone, und es geht mir prächtig.“

Daraufhin kam es zu einem Ehekrach über das Thema „ Vertrauensverhältnis“. Meine Frau kam sich hintergangen vor und war sauer über meinen Alleingang mit der Hormonsache. Wenn ich heute Dez.2001 darüber nachdenke muss ich sagen Sie hatte schon Recht. Sie war von mir übergangen worden, und das ist in einer Partnerschaft nicht der richtige Weg.

Ich habe den Weg zur Selbstfindung eingeschlagen und fühle mich mit den Hormonen noch viel mehr als Frau bestätigt, als vorher.  Nun wusste ich es sicher

Ich bin transsexuell und mein Geist ist in einem falschen Körper gefangen.

 

Das Mann sein war 35 Jahre meine Rolle, und ich wollte sie nicht mehr weiterspielen. Ich will auch das Recht mich selbst zu sein, mich nicht mehr verstecken, sondern als Frau die ich nun schon immer war, auch offen wie jeder andere Mensch in der Gesellschaft lebt.  Diese Aussage habe ich meiner Frau April 2001 mitgeteilt, wir haben über diese Sache lange und intensiv gesprochen und wollten den Weg des „Frauseins“ gemeinsam gehen.

 

Im Mai 2001 erfolgte mein Outing als Transsexuelle beim Hausarzt. Ich hatte um einen Termin gebeten. Ich habe im mitgeteilt, das ich transsexuell bin und von Ihm ärztliche Unterstützung brauche.

Mein Hausarzt ist ein sehr aufgeschlossener Mediziner, er sagte er werde mir helfen die Sache durchzuziehen. Und er übernahm ab Mai 2001 auch die Kontrolle der Hormonwerte..

Ich hatte mir im Mai 2001 eine Verletzung am rechten Unterschenkel zugezogen und hatte dadurch eine Schwellung am Unterschenkel.

Ich dachte das wird schon wieder. Aber die Sache wurde schlimmer, so das ich im Juni 2001 wegen der Entzündung zum Hausarzt ging dieser schaute sich das ganze an und überwies mich zur Ultraschall- untersuchung ins Krankenhaus. Einen Woche später hatte ich dort einen Termin zur Untersuchung. Als ich Untersucht wurde stellte man dort fest, dass ich eine Thrombose im rechten Oberschenkel hatte, und ich als Notfall sofort operiert werden musste. So wurde ich am selben Tag am 19.06.2001 im Krankenhaus operiert, und war 2 Wochen stationär in Behandlung.

Ich wurde Anfang Juli 2001 wieder entlassen, und war dann den ganzen Juli 2001 krankgeschrieben. Um weitere Thrombosen zu unterbinden wurde ich auf ein Blutgerinnungsmittel gesetzt „ Marcumar“ Dieses Mittel dient zur Blutverdünnung und wird Juni 2002 wieder abgesetzt. In dieser Zeit der Blutverdünnung können bei mir keinerlei Spritzen und Operationen durchgeführt werden, denn es droht „ Verblutungsgefahr“.

Da der Gerinnungswert des Blutes stark herabgesetzt ist, ist auch Vorsicht mit jedlicher Verletzung geboten. Um diese Blutwerte zu kontrollieren wird seit Juli 2001 wöchentlich mein Blut auf die Gerinnung kontrolliert.

Dieser Zwischenfall mit der Thrombose hat nun auch Auswirkungen auf die Hormontherapie insbesondere auf den Hormonwert Östradiol, und auf die Verabreichung der weiteren Hormone.

Ich habe seit Juli 2001 eine Frauenärztin bei der ich die Hormontherapie mache. Die Praxis ist in Mannheim, also 120 km entfernt von meinem Wohnort.

Sie ist fachlich sehr gut über TS informiert und ist auch Gutachterin für TS vor dem Amtsgericht. Die Frauenärztin und mein Hausarzt leiten zusammen die Hormontherapie.

Es kommt nun ab Aug. 2001 eine monatliche Hormonuntersuchung dazu. Deren Ergebnis entscheidet die Dossierung der Hormone die ab Juli 2001 nur noch aus Hormonpflastern Estraderm Matrix 100 und einem Dosiergel Gynokadin bestehen.

Am 01.07.2001 habe ich vor dem Amtsgericht Heilbronn den Antrag auf Vornamensänderung und gleichzeitig den Antrag auf Personenstandsänderung in einem Verfahren gestellt.

Am 23.08.2001 kam es dann zur Gerichtlichen Anhörung vor dem Amtsgericht in Heilbronn dort wurde der Beschluss verkündet.

1.)     

Zur Frage ob der Antragsteller sich dem weiblichen Geschlecht als zugehörig empfindet und seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, diesen Vorstellungen entsprechend leben zu müssen, und ob mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass sich an seinem Zugehörigkeitsempfinden zum weiblichen Geschlecht nichts mehr ändern wird.

Es ist Beweis zu erheben, durch Einholung von zwei medizinischen Gutachten.

2.)    

Zum Sachverständigen wird ernannt:

a)         Herr Prof. Pfäfflin, Psychotherapeutische Abteilung der Universität Ulm

b)         Herr Prof. Täschner, Bürgerhospital Stuttgart

Dem Antragssteller wird aufgegeben, einen Auslagenvorschuss in Höhe von DM 2ooo.- für beide Gutachten einzuzahlen.

Also habe ich die Summe ans Gericht Anfang Sept. 2001 einbezahlt.

Im Okt. 2001 weiterer Termin bei meiner Frauenärztin in Mannheim wegen den Hormonwerte. Die Werte im einzelnen Stand 11.09.2001

Prolactin 42.1 ng/ml

17ß- Östradiol 291 pg/ml

Gesamt- Testosteron 1.8 nmol/l 

Also Sie war mit den Werte nicht so ganz glücklich. Der 17ß- Östradiol -Wert ist zu hoch. Und der Prolactin -Wert muss im Auge behalten werden.

Am 24.10.2001 habe ich einen Antrage auf Kostenübernahme für die Indikation Epilation bei der Techniker Krankenkasse gestellt

Auch der Hausarzt hat eine Hausärztliche Stellungnahme zur Indikation einer Epilation beigefügt

Mit folgendem Inhalt:

"Frau Alexandra Barth fühlte sich aufgrund ihrer transsexueller Prägung seit langen Jahren dem

weiblichen Geschlecht zwanghaft zugehörig. Der Leidensdruck ist so groß, dass in der Konsequenz

dieses Empfindens auch eine operative Geschlechtsumwandlung angestrebt wird.

Frau Alexandra Barth erlebt sich als fraulich und insofern ist für sie das Wachsen eines männlichen

Bartes keinesfalls nur ein kosmetisches Problem, sondern die Ursache einer ausgeprägten psychosozialen

Konfliktsituation.

Zur Verbesserung der oben geschilderten psychisch-sozialen Belastungs-Situation und um eine weitere

diesbezügliche Verschlimmerung zu verhindern, wird vom Unterzeichner- als betreuender Arzt- eine

medizinische Indikation zur Epilation bei Frau Barth eindeutig festgestellt.

Aus diesen medizinischen Gründen ist es dringend erforderlich, eine komplette Epilation des Bartes vorzunehmen,

damit der Phänotypus der neuen Geschlechtsidentität entspricht, und eine entsprechende

soziale Eingliederung und psychische Entlastung möglich wird. "

Diesem Antrag wird am 06.11.2001 stattgegeben und zwar mit folgendem Wortlaut:

"Sehr geehrte Frau Barth,

Sie beantragten eine Epilationsbehandlung mit Laser aufgrund ihres Bartwuchses im Gesicht. Ihre Unterlagen haben wir am 31.10.2001 dem medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) zur Begutachtung vorgelegt.

Wir dürfen Ihnen nun die erfreuliche Mitteilung machen, dass eine Epilationsbehandlung aus medizinischer Sicht aufgrund der beschriebenen Situation dringend medizinisch notwendig ist.

Jedoch nicht mit Laser sondern als Elektro Epilation in folgendem Umfang:

2-3 x wöchentlich für maximale 6 Monate.

Mit freuendliche Grüßen

Tk- Versichertenservice "

Schön nun habe ich zwar das OK für die Epi aber einen Arzt der sie durchführt konnte die Krankenkasse mir nicht nennen. Ich bin auf der Suche nach einen geeigneten Stelle.

Ich habe eine Hautarztpraxis gefunden und zwar in der Nähe meiner Arbeitsstelle und hatte Anfang Dez 2001

Die erste Probesitzung bei der Nadelepilation. Da diese Praxis etwa 5 Min von meiner Arbeitsstelle entfernt ist kann ich nun die Sitzungen immer auf die Mittagspause legen und nehme so an 3-4 Sitzungen pro Woche. Das Umfeld des Bartwuchses wird so Woche für Woche kleiner.

Parallel zur Epi war ich im November 2001 bei einem Hals-Nasen-Ohrenarzt zur Untersuchung des Kehlkopfes und habe dort eine Überweisung zur Logopädie erhalten.

Die Stimmbildung ist für ein gelungenes Outfit auch wichtig. Auch die Praxis der Logopädin ist in der Nähe meiner Arbeitsstelle und so laufen dort seit Dez 2001 auch die wöchentliche Termine zu Stimmbildung.

Und jetzt ein weiterer Stand zu meiner privaten Situation

Der Wunschgedanke vom Juni 2001 mein Leben als Frau mit meiner noch Ehefrau durchzuziehen hat sich zerschlagen. Wir leben jetzt in Trennung, zwar Räumlich noch nicht getrennt, aber mit dem Ziel das Eheverhältnis im Jahr 2002 aufzulösen.

Die Gründe sind vielschichtig. Ich als Frau brauche um mich weiterzuentwickeln, die volle Gefühlsfreiheit. Ich habe im laufe des TS-Prozesses erkannt, nicht nur meine äußere Optik hat sich verändert, sondern auch meine komplette Gefühlswelt beginnt sich neu aufzubauen.

Ich habe als Frau jetzt tiefe Gefühle und Sehnsüchte, die ich ausleben muss um mich als Frau weiterzuentwickeln. Ich habe von meiner Frau sehr viel gelernt um mich als Frau sicher zu fühlen, jetzt ist es soweit, ich muss selbst

Laufen um das „Neue Leben“ zu meistern.

2002

Im Jahr 2002 geht’s im Januar weiter mit Epi und der Logopädie und wenn ich Glück habe bekomme ich auch

mein „erstes Gutachten“ vom Gericht.................

Der Weg zur Frau erfordert viel Geduld und Durchsetzungsvermögen. Eine Änderung in meinem Leben...So möchte ich das Jahr 2001 beschreiben und ich wünsche mir weitere Erfolge auf meinem Weg zu mir selbst, und hoffe auf die Geduld meines Umfeldes.

Der Weg zur Frau erfordert viel Geduld und Durchsetzungsvermögen.

Ich habe am 14.01.2001 mein Erstgutachten vom Sachverständigenerhalten .

Kontakt

Alexandra und Susan August 2002

Ja ich bin glücklich über das Ergebnis dieses Fachgutachten für mich wieder ein Schritt näher zu meinem wahren

"Ich".

Und wie geht's weiter..........

 

Anmerkung des Gerichts

Die Akte wird nunmehr dem Zweitgutachter Prof. Taschner Stgt.( Einholung des 2. Gutachtens) zugeschickt.

Es steht nun das "Zweitgutachten" an, und ich hoffe ich bekomme Anfang Februar 2002einen Termin damit ich die Sache im März 2002 abschließen kann.

Ich habe am 13.Februar 2002 einenVorstellungstermin bei Prof. Dr. Sohn in Frankfurt wegen der GA-OP.

Bei der Krankenkasse läuft schon der Antrag auf GA-OP und Stimmband-OP

Es fehlt nur noch das "Zweite Gutachten" zur Genehmigung der med. Maßnahmen Der Termin zur Vorstellung für das zweite Gutachten ist da. Es soll der 1.3.2002 sein.

Die Begutachtung am 1.3.2002 ist positiv verlaufen.

Die ganze Begutachtung im Bürgerhospital in Stuttgart hat ca 1.Std gedauert und das ganze wurde mit eine Körperliche Untersuchung abgeschlossen. Ich warte jetzt auf die Schriftliche Ausführung des Gutachtens.

Auch die Stellungnahme vom Psychologen für die med. Indikation GA-OP und Stimmerhöhung ist fertig.(23.01.2002)

Bürgerhospital / Stuttgart

Das Bürgerhospital ist zudem geriatrisches Zentrum und hat zur schnellen Erstversorgung von Schlaganfallpatienten aus dem Raum Stuttgart eine “StrokeUnit” eingerichtet.

Da der Termin vom 6.Februar auf den 13.Februar verschoben wurde waren wir Carola und ich schon recht gespannt auf den Inhalt des Gespräches.

Meine Freundin Carola

 

Unser Op-Vorstellungsgespräch bei Prof. Dr. med. M. Sohn im Markus-Krankenhaus in Frankfurt

Sankt Markus Kliniken / Prof.Dr. Sohn

 

Der Tag begann regnerisch und wir hatten den Termin um 16:15 Uhr bei Prof. Dr. med. M. Sohn.

Carola ist aus meiner SHG-Heidelberg und wir hatte denTermin gemeinsam gewählt. Also fuhren Renate und ich um 11.30Uhr aus Öhringen weg um Sie in Kirlach abzuholen und dann gemeinsam nach Frankfurt zu fahren. Die Fahrt verlief bis auf den Dauerregen Ereignislos ab und wir waren um 14:00Uhr in Frankfurt und nach einer kleineren Suche auch am Ziel. Da lag das Markus-Krankenhaus vor uns jetzt noch einen Parkplatz gesucht und die Suche nach der Abteilung von Dr. Sohn konnte beginnen

Details über dieses Gespräch findest du unter Transsexuell _ GA-OP

Am Schluss sprachen wir über Termine der OP. Zurzeit beträgt die Wartezeit 3 Monate und bei uns zwei würde er Juli 2002 voraus sehen wenn bis dahin die kompletten Unterlagen vorhanden sind.

Um 18:00Uhr verabschiedeten wir drei uns von Dr. Sohn und bedankten uns für das ausführliche offene Gespräch.

Wir wären am liebste gleich dort geblieben..................

Mit gutem Gefühl ging es dann wieder in Richtung Heimat.

Wir Beide, Carola und ich, wollen die Op bei Dr. Sohn machen lassen und zwar gemeinsam zur gleichen Zeit. Vielleicht klappt es zusammen.

Das Zweitgutachten wurde am 18.03.2002 fertig gestellt und wurde auf dem Postweg nach Heilbronn zum Amtsgericht geschickt. Am 26.03.2002 bekam ich eine Abschrift des Zweitgutachtens.

Zusammenfassend wurde auch hier festgestellt:

Das kein Zweifel an meiner Transsexualität besteht und seit langen Jahren vorliegt, es handelt sich da um eine typische Mann-zu-Frau Transsexualität , es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich dieses Zugehörigkeitsempfinden zum anderen, nämlich dem weiblichen Geschlecht in Zukunft noch ändern wird.

Zusammenfassend kommen wir deshalb in Übereinstimmung auch mit den Ausführungen des Sachverständigen Professor Dr. Pfäfflin aus Ulm zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen des

§ 1 TSG zur Vornamensänderung vorliegen.

Professor Dr.Täschner

Ärztlicher Direktor

 

25.03.2002

Amtsgericht Heilbronn Beschluss vom 25.03.2002 in der TSG-Sache

Der Vorname des Beteiligten (Alexander Barth) wird in "Alexandra"geändert

Die Entscheidung beruht auf § 1 Abs. 1TSG.

Nach Einholung der beiden fachmedizinischen Gutachten des Prof. Dr. Pfäfflin vom 14.01.2002 und des prof. Dr. Täschner vom 18.03.2002 und nach richterlicher Anhörung des Antragstellers am 23.08.2001 ist erwiesen, dass sämtliche in der genannten Norm ausgeführten Voraussetzungen für eine Vornamensänderung gegeben sind.

Der Antragsteller fühlt sich einem anderen Geschlecht zugehörig, nämlich dem weiblichen Geschlecht, als dem in seinem Geburtseintrag angegebenen Geschlecht.

Seit über drei Jahren steht er unter dem Zwang, entsprechend seinen Vorstellungen als Frauleben zu müssen. Es ist nicht zu erwarten, dass sich das Zugehörigkeitsempfindendes Antragstellers zum weiblichen Geschlecht nochmals ändern wird

gez.Burger

Richter am Amtsgericht

Ausgefertigt Heilbronn, den 26.03.2002

Hurra ich habe es geschafft

 

Am 28.03.2002 habe ich den Beschluss erhalten und habe sofort mit der Änderung meines Vornamens begonnen. " Personalausweis, Führerschein, Bankkarte und vieles Anderes " ist da jetzt zu ändern.

Nicht zu vergessen die Zeugnisse. Am 02.04.2002 habe ich einen Termin bei der Krankenkasse wegen meiner Kostenzusage der Op.

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Ich hatte am 2.4.2002 ein tolles Gespräch mit meiner Sachbearbeiterin bei der Krankenkasse. Wir gingen noch mal die vollständigen Unterlagen durch die Sie bei der MDK einreichen müssen. Alles ist vollständig da und Sie wolltes schnell bearbeiten und dann weitergeben. Die Laufzeit der Entscheidung schätzte Sie auf 3 Wochen ein.

So warte ich jetzt wieder auf eine Entscheidung die so hoffe ich positiv fallen wird.

In der Kalenderwoche 16/ respektiv 17 weiß ich dann mehr und kann hoffentlich die Kostenzusage dem Krankenhaus in Frankfurt mitteilen. Also ist warten und Geduld angesagt.

Zwischenzeitig werde ich meine Zeugnisse und Schulische Unterlagen umschreiben lassen.

Alles auf den neuen Namen.

 

25.04.2002

Die ersten Zeugnisse mit meinem neuen Namen kommen per Post. Den Personalausweis habe ich am 23.04.2002 bei der Stadt abgeholt.

Es gibt erste Schwierigkeiten mit der Krankenkasse und mit dem MDK. In einem Schreiben wurde mir jetzt nach einer Wartezeit von 3 Wochen mittgeteilt das noch ein Gutachten fehlen würde.

Der MDK verweißt auf die: Standards of Care

Die juristische Vorgehensweise bei der Namens- bzw. Personenstandsänderung wird seit 1980 durch das Transsexuellengesetz (TSG)geregelt. Seit 1997 gibt es die "Standards der Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen" der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung, in der die medizinischen Behandlungswege standardisiert werden.

In Amerika wird bereits seit den siebziger Jahren an Standards zur Begutachtung und Behandlung von Transsexuellen gearbeitet. Die Harry-Benjamin-Gesellschaft hat diese Standards seitdem mehrfach überarbeitet, zuletzt 1995 und 1997. Nun hat auch eine von der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung einberufene Expertenkommission Standards speziell für Deutschland veröffentlicht, die im Folgenden zusammengefasst sind.

STANDARDS DER DIAGNOSTIK

Und welche Auswirkungen hat das Ganze jetzt für mich...

Ich habe unzählige Telefonate mit der Krankenkasse zuführen um Standpunkte zu klären. Ich finde es unmöglich so hingehalten zu werden.

Das fehlende Gutachten soll Prof. Dr. Päfflin aus Ulm ausarbeiten. Den Auftrag das zu tun habe ich Telefonisch mit Ihm abgeklärt.Das Ganze hat nur einen Hacken er kann das Gutachten erst Ende Mai 2002 liefern da er durch andere Projekte schon zu stark gebunden ist. Dadurch entsteht eine neue Wartezeit von mindestens 5 Wochen.

Und das nur weil die Krankemkasse nicht wusste was Sie zur Genemigung der OP braucht.

Ich hätte seit Januar 2002 dieses Gutachten beantragen können wenn ich es gewusst hätte.

 

25.04.2002

Heute bekam ich einen Anruf vom Geschäftsstellenleiter der Technikerkrankenkasse der nette Mann teilte mir mit dass die Krankenkasse die Kostenübernahme der Geschlechtsangleichenden Operation übernehmen wird. Ich werde in den nächsten Tagen das ganze noch mal schriftlich bekommen.

Was soll ich sagen mir ist vor Freude fast der Hörer aus der Hand gefallen.

Nun doch die Genehmigung auch ohne das " zweite Gutachten". Also hat sich das kämpfen doch gelohnt ich freue mich auf jeden Fall das es jetzt so zügig geklappt hat.

Jetzt steht einem OP-Termin in Frankfurt ja nichts mehr im Wege und das ganze kann wie geplant im Juni 2002 über die Bühne gehen.

 

26.04.2002

Noch eine gute Nachricht meine Vornamensänderung ist nun rechtskräftig. Das Urteil ist am 12.04.2002 rechtskräftig geworden. Ich bekam die Urkunde heute per Post zugestellt.

 

10.05.2002

Nachricht vom Markus-Krankenhaus

Frankfurter Diakonie-Kliniken

Urologie

Sehr geehrte Frau Barth

nach Komplettierung Ihrer Unterlagen haben wir für Sie einen stationären Aufnahmetermin zur geschlechtsangleichenden Operation für

Mittwoch19.06.2002

eingeplant.

 

 

Mir fehlen die Worte dies jetzt zu beschreiben was in mir vorgeht. Tiefe Freude und eine Spannung die sich gelöst hat. Mein Weg zu mir zu mir als Frau ist geschafft. Ich freue mich auf meine Ganzkörperlichkeit und auf ein neues Leben mit und in mir.

 

Vorläufige Verabschiedung...........

Das St.Markus Krankenhaus und Sicht aus meinem Zimmer

Hallo an alle,


Ich möchte mich für die nächsten 3 Wochen verabschieden.


Der Termin 19.6. GA-OP

rückt recht nahe.

Meine Adresse für die nächsten 2 1/2 Wochen wird das

St .Markus-Krankenhaus in Frankfurt sein.

Ich werde Marisa auf den laufenden halten und hoffe dass ich am 3.
Juli wieder zu Hause bin.

 

Euch alle eine gute Zeit und vergesst mich nicht.

 

Gruß

Alexandra

Ein Text der auch mich sehr stark ansprach weil ich es fast auch so
erlebte.

 

 

Widmung eines Transsexuellen an die Mutter
Widmung


Liebe Mutter,

Ja, es ist wahr, das Wesentliche jedenfalls, und es hätte auch wenig
Zweck zu verleugnen, was Dir zugetragen wurde an Andeutungen,
versteckten Hinweisen, spitzen Bemerkungen über mich. Ich hatte
gehofft, der Ozean, der zwischen und liegt, seit Du ausgewandert
bist, werde eine natürliche Grenze sein, die zu überschreiten nur

unseren besten Freunden erlaubt sein sollte. Denn niemals und durch
nichts wollte ich das Bild trüben, das Du von mir mitgenommen
hattest: Wenn Du schon die Heimat verlassen musstest, so solltest Du
doch Deine Hoffnungen und Träume mitnehmen dürfen.

Doch nun ist alles an der gekommen. So solltest Du es aus meinem Munde
erfahren, dass ich, Dein Sohn, jene Gestalt, mit welcher Du mich zur
Weltentlassenhast, so radikal ausgelöscht habe, wie das dank
ärztlicher Kunst heute überhaupt nur möglich ist. Drei ein halb
Jahrzehnte habe ich als Mann durch gemessen und habe mich angeschickt,
meine Zukunft als Frau zu Ergreifen.

Was zu glauben Du Dich geweigert hast, ist Dir nun Gewissheit
geworden, und Deine tiefe Verzweifelung erfüllt mich mit
Schuldgefühlen, belädt mich erneut mit Selbstvorwürfen, zwingt mich
immer wieder zu Rechtfertigungsversuchen gegenüber all jenen, die
über mich zu Gericht zu sitzen wünschen. Ihre Anklage wiegt in der
Tatschwer:
Ich hätte das Schicksal heraus gefordert, nach den Sternen gegriffen,
mein Leben selbstsüchtig aufs Spiel gesetzt, mich aus der
Verantwortung gestohlen, die gesellschaftlichen Normen verhöhnt, die
Begriffe Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung pervertiert, der
Anarchie Vorschub geleistet, die göttliche Ordnung verraten, an den
Grundfesten der abendländischen Ordnung gerüttelt!


Aber was habe ich denn anderes getan, als dass ich endlich ja zu mir
gesagt und mein Schicksal selbst in die Hand genommen habe? Nicht aus
Leichtfertigkeit, sondern in äußerster Verzweiflung habe ich alles
auf eine Karte gesetzt, nachdem ich mich 30Jahre unterworfen und
einen aussichtslosen Kampf gegen mich selbst geführt hatte. In dieser
langen Zeit habe ich mit aller Kraft an meinem Selbst, wie ich es
verstehe, festgehalten und diesem nach und nach die äußeren
Bedingungen angepasst; das Werk meiner Ärzte war nur die letzte
Konsequenz daraus. Sie haben mir die Gestalt gegeben, in welcher die
Gesellschaft am ehesten mein Selbstbild akzeptieren kann, haben mein
Innen und Außen weitgehend miteinander in Einklang gebracht.


Nach wie vor gibt es natürlich Konflikte, wie für jeden anderen auch,
die ausgetragen werden müssen. Aber sie sind für mich kalkulierbar
geworden, und ich kann sie bewältigen, da mir dieser Zustand eines
zumindest angenäherten Einklanges ein nie gekanntes Maß an
Selbstsicherheit gewährt und zugleich eine Ruhe, die mir erstmals die
Freiheit gibt, meine eigenen Bedürfnisse distanziert zu sehen und
mich ganz anderem zuwenden können.

Ich weis, das Du mich niemals als Deine Tochterbegreifen wirst, so
sehr Du Dir auch Mühe geben magst und meine Lebensumstände inzwischen
unübersehbar darauf hinweisen: Du hast Deinen einzigsten Sohn
unwiederbringlich verloren.

Nun, da Du alles weißt, kann ich mich zum ersten Mal seit meiner
Kindheit Dir wieder ganz an vertrauen. Du solltest erfahren, wie alles
gekommen ist, was ich auf dem Wege, den wir ein großes Stück
zusammen gegangen sind, gefunden habe, und ich will Dir, um möglichst
nahe bei der Wahrheit zubleiben, auch von Dingen Erzählen, die ich
am liebsten voller Scham verschwiegen hätte.

Ich hoffe inständig, das ich niemanden in Versuchung führe, meine
Offenheit gegen mich zu wenden, denn ich eigne mich wenig zur
Märtyrerin, möchte vielmehr auch meinen äußeren Frieden haben,
nach dem ich einmal mit mir selbst versöhnt bin.

Diesen Text habe ich bei Sonja entdeckt.
Erstammt aus dem Buch



GRENZÜBERTRITT - Eine Suchenachgeschlechtlicher Identität

Fischer - Verlag ISBN :3-596-23287-2




02.07.2002

News- News-News-

Die GA-Op

ist am

20.06.2002

erfolgreich verlaufen

Erste Bilder nach der erfolgreichen Geschlechtsangleichung

Ich bin seit 02.07.2002 wieder zu Hause

 

Weitere Info's zur OP in der Unterrubrik

"Transsexualität - OP-Bericht" http://www.beepworld.de/members10/alex_home/op-bericht.htm

 

 

08.09.2002

Thema: Passing......Die Stimme als sekundäres Geschlechtsmerkmal, so wie es mein Psychologe nennt ist ein Merkmal das unseren Umgang in der Gesellschaft mitbestimmt.

Info's unter: http://www.beepworld.de/members10/alex_home/neue-stimme.htm

Thema: Neue Stimme

 

11.10.2002

Rückantwort der Technikerkrankenkasse

Betr. Stimmangleichende Op bei Mann zu Frau Transsexualität

 

Sehr geehrte Frau B..........

Das Gutachten des medizinischen Dienstes liegt vor.

Ich freue mich, dass ich Ihnen mitteilen kann, dass die Entscheidung des MDK positiv ausgefallen ist.

In der Anlage erhalten Sie die Kostenübernahmeerklärung zur Vorlage beim Katharinenhospital in Stuttgart.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Operation.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Krankenkasse

 

 

18.11.2002

Ich habe einen Operations Termin am 18.11.2002

 

24.09.2002

Die Personenstandsänderung beim Amtsgericht Heilbronn beantragt

Amtsgericht Heilbronn

Wilhelmstr. 2-4

74015 Heilbronn

 

Personenstandssache Geschäftsnummer GR .................

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich einen Antrag auf Änderung meines Personenstandesgemäß § 8 Transsexuellengesetz.

In Rechtsgrundlage § 4 Transsexuellengesetz mit den Verweis auf § 4, §8, §9.

Dieser Antrag wurde am 20.08.2001 schon gestellt und beantragt das Verfahren Vornamensänderung und Personenstandsänderung in einer Geschäftssache zusammenzufassen.

Die zwei Fachgutachten für die Vornamensänderung sollen auch für die Personenstandsänderung berücksichtigt werden.

Die Vornamensänderung wurde am 12.04.2002 rechtskräftig.

Die geschlechtsangleichende Operation erfolgte am 20.06.2002 in Frankfurt.

Die Scheidung läuft beim Amtsgericht Öhringen unter der Geschäftsnummer..................

Mitfreundliche Grüßen

Alexandra.............

 

 

21.10.2002

Jetzt was ganz persönliches,

Mein Vater Günther ....... ist am 21.10.2002

im Alter von 76 Jahren

um 9:00 Uhr verstorben.

Mein Vater Günther starb am 21.10.02

Mein Vater war ein Mensch der auch nach meinem Outing als Frau fest zu mir gestanden ist und mich danach immer als seine Tochter anerkannt, respektiert und geliebt hat.

Er ist nach einer längeren Herzerkrankung am 21.10.2002 im Schlaf gestorben. Sicherlich ein friedfertiger Tod.Meine Mutter und meine Schwestern und Ich vermissen Günther sehr.

Ich möchte mich hier für seine Menschlichkeit die Günther immer sehr hochhielt bei Ihm bedanken.

Danken für die Toleranz mich als Frau zu sehen und auch anzuerkennen.

Er sah in mir sein Kind und da spielte für in die Geschlechterrolle eine untergeordnete Rolle.Ich war sicherlich keine einfache Tochter für Ihn aber ich denke Ich und Er haben sich gefunden und ich weiß was ich verloren habe.

Lieber Günther,

Du fehlst uns allen sehr.

 

 

 

14.12.2002

Klinikum Stuttgart

Katharinenhospital

1.Nachuntersuchung am14.12.2002 bei OA. Dr. Miethe

Infos's zum Nachlesen unter

" Neue Stimme"

in meiner Homepage

 

07.01.2003

Amtsgericht Öhringen -Familiengericht-

In Namen des Volkes

Urteil: Heute wurde meine Ehe nach 11 Jahren geschieden

 

11.01.2003

Das Scheidungsurteil wird per Post zugestellt und ist " Im Namen des Volkes" rechtskräftig

 

13.01.2003

Ich schicke per Fax das rechtskräftige Scheidungsurteil zum Amtsgericht Heilbronn wegen

der Personenstandsänderung.

 

 

17.01.2003

Amtsgericht Heilbronn .........Beschluss vom14.01.2003

In der TSG-Sache Alexandra B...... Verfahrensbeteiligte:

1) Alexandra B.....

2) Staatsanwaltschaft beim Landgericht Heilbronn

1. Es wird festgestellt, dass die Antragstellerin als dem weiblichen Geschlecht zugehörig an zusehen ist.

2. Geschäftswert: 3000Euro

Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgericht Heilbronn vom 25.03.2002

(Geschäftsnummer wurde der männliche Vorname der Beteiligten Ziffer1) in " Alexandra" geändert.

Nachdem alle Voraussetzungen von §8Abs.1 erfüllt sind, ist antragsgemäß die in Ziffer 1 angeordnete

Rechtsfolge auszusprechen.

Der Personenstand wird von "männlich in weiblich " geändert.

gez. B.........

Richter am Amtsgericht

 

 

 

Meinen weiteren Lebensweg findet ihr unter:

 

Anne und ich sind seit dem 02.01.2003 ein Paar

 

http://www.beepworld.de/members43/annealexandra/

Zwei Frauen

2003 Eine grosseLiebe 2003

 

Denn mein Weg über meine Transsexualität zu mir ist gegangen und abgeschlossen

und ich lebe jetzt sehr glücklich mit meiner Partnerin

Anne

zusammen

 

 

Ich möchte mich bei alle bedanken die mich auf

meinem

Weg

" zu mir"

geholfen und so lieb unterstützt haben.

 


© 2005, anne_stlu
Updated: Sonntag Dezember 24, 2006 1:39 PM